Pleiten, Pech und Pannen

empoerungempoerungNa, heute schon Putin verstanden? Und sei es nur, um die nur noch hysterische Debatte weiter anzuheizen, versteht die Schrottpresse auch heute wieder.

Zum guten Anfang versteht die Redaktion aber erst einmal nicht. Der Krieg gegen die Terroristen (von Putin bezahlt) ist auf seltsame Art ins Stocken geraten. Nach der Einnahme des Militär-Flughafens Kramatorsk kam es zu spontanen Kundgebungen der Bevölkerung dergestalt, daß die Befreier (unbezahlt) vom Volk (unbezahlt) umstellt und somit wiederum besiegt wurden. Es handelte sich dabei wohl um das selbe Volk, das bereits zuvor eine Anti-Terroristeneinheit entwaffnet und nach Hause geschickt hatte. Weiterlesen

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Streifzug durch die Lesezeichen

Wir schreiben den 14. April 2014. Der Pulitzerpreis wurde eben gerade vergeben. Seit 1917 er gilt als weltweit wichtigste Auszeichnung für Journalisten. Interessiert das jemanden? Wenigstens mich. Es ist 23:19 Uhr und wühlen uns durch die Bookmarks. Ohne Ordnung, ohne Plan, ohne Erwartungen. Wer von den Qualitätsmedien berichtet an welcher gefühlten Stelle über den Pulitzerpreis? Weiterlesen

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Is grad nicht

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Schreiben is gerade nicht, um das zu präzisieren. Was is, ist Frühling. Nicht daß sich das ausschließen würde, aber mir ist gerade nicht. Weiterlesen

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Presseschredder 9.4.2014

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Humanitäre Einsätze im Ausland? Aber immer doch! ///Pic by maritimus, Wikipedia ///

Eine Minderheit der Linken hat im Bundestag für die Entsendung einer Bundeswehr-Fregatte nach Syrien gestimmt und damit für einen Auslandseinsatz der Bundeswehr. Diese dient der Bewachung eines US-Schiffes, auf dem syrische Chemiewaffen vernichtet werden sollen. Die Fregatte, die zur Bewachung des US-Schiffes nach Syrien kommandiert wurde, stellt einen unbedeutenden, kleinen Teil einer Escort-Flottille dar, das, gesetzt den unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs, selbstverständlich auch auf Aggressoren schießen würde. Darüber gibt es nichts zu diskutieren, der Interpretationsspielraum dafür ist gleich Null. Weiterlesen

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Putinversteher

Via gblog

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Ein Zeitungsausrufer: Extraausgabee –! Ermordung des Thronfolgers!Thronfolger – Franz Ferdinant d’Este, der öster.-ung. Thronfolger. War beim Adel unbeliebt, seine Ermordung am 28.07.1914 war der Vorwand zum Weltkrieg I. Da Täta vahaftet!
Ein Korsobesucher (zu seiner Frau): Gottlob kein Jud.
Seine Frau: Komm nach Haus. (Sie zieht ihn weg.)
Zweiter Zeitungsausrufer: Extraausgabee –! Neue Freie Presse! Die Pluttat von Serajevo! Da Täta ein Serbee!
Ein Offizier: Grüß dich Powolny! Also was sagst? Gehst in die Gartenbau?
Zweiter Offizier (mit Spazierstock):Woher denn? G’schlossen!
Der Erste (betroffen): G’schlossen?
Ein Dritter: Ausg’schlossen!
Der Zweite: Wenn ich dir sag!
Der Erste: Also was sagst?
Der Zweite: Na gehn mr halt zum Hopfner.
Der Erste: Selbstverständlich – aber ich mein, was sagst politisch, du bist doch gscheit –
Der Zweite: Weißt, no wer’ mr halt (fuchtelt mit dem Spazierstock) – a bisserl a Aufmischung – gar nicht schlecht – kann gar nicht schaden – höxte Zeit –

Karl Kraus »Die letzten Tage der Menschheit«, erste Szene, Vorspiel Weiterlesen

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Grundrecht auf Ruhe

Ein wenig Gender (sprich: Dschender) muß sein. Aber nicht auf dem Wahlzettel. Bei der Wahl hat der Bürger das Recht, »in Ruhe gelassen zu werden«. Das jedenfalls meinen die Richter des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz. Weiterlesen

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Wahlabend

Der letzte Abend vor der Wahl. Spannend? Na, wer hat aufgepasst? Ungarn! Richtig geraten. Also nicht spannend. Ungarn, der Versuchsballon der Europäischen Union für alles, was man gerade noch Rechtsstaat nennen darf. Immerhin sind es noch Wahlen, bei denen OSZE-Beobachter zugelassen sind und die Opposition darf noch antreten.
Auch muß man nicht befürchten, säckeweise unliebsame Wahlzettel auf den Müllhalden zu finden. Der Betrug und die schleichende Unterwanderung der Demokratie findet in Ungarn zwei Stufen eleganter statt als in der Türkei. Weiterlesen

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